Klapperndes Schaltgestänge
An unserem Spider hat mich das Geklapper des Schaltgestänges genervt, also habe ich Ursachenforschung betrieben.
Ergebnis:
Die Büchse in der die Schalthebelführungskugel gelagert ist, hat ein Spiel von 0,45 mm, dies erscheint auf den ersten Blick wenig, ist aber in Anbetracht der Schwingungsübertragung vom Motor zum Getriebe und weiter über das Schaltgestänge zum Schalthebel eben doch zu viel und verursacht das Klappergeräusch.
Mit der Rückstellfeder der Rückwärtsgangsperre wie schon von einigen vermutet wurde, hat das nichts zu tun.
Abhilfe:
Nachdem die Schalthebelbrücke ausgebaut ist, wird die Buchse mit dem Trennschleifer entfernt. In die Schalthebelbrücke wird dann eine zuvor aus Edelstahl angefertigte und auf die Schalthebelkugel angepasste Büchse eingesteckt und verbohrt.
Den größten Zeitaufwand bedarf es, die Büchse herzustellen und an die ausgebaute Schalthebelkugel anzupassen. Diese muss sich in der Buchse leicht drehen lassen, sonst ist es nicht möglich, dass sich der Schalthebel nach Einlegen des Rückwärtsgangs wieder in Ausgangsstellung zurückdrehen kann. Zum anderen darf das Spiel auch nicht zu groß sein, sonst klappert es wieder.
Die von mir hergestellte und verbaute Buchse hat ein Spiel von 0,2 mm, damit ist das von einigen als Spidertypisch bezeichnete Geräusch verschwunden, schade?
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